Clariant

Unter dem Motto ‚Symphony of Collaboration‘ kündigt Clariant zur K 2019 an, sich der Herausforderungen des Kunststoffabfalls anzunehmen

  • Im Fokus der K 2019: gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsprojekte und die dahinterstehenden Produkte sowie eine konsequente Weiterentwicklung von EcoTain®
  • Fokus auf Lösungen zur Reduzierung, Wiederverwertung und Recycling, um Innovationen voranzutreiben und den Kunststoffkreislauf zu schließen
  • Strategische Partnerschaften für neue Lösungen

Muttenz, 26. Juni 2019 – Die Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle gewinnen an Schwung, flankiert auch durch eine neue internationale Rahmenvereinbarung der G20-Staaten zur Bekämpfung des Plastikmülls in den Meeren. Als Spezialchemieunternehmen unternimmt Clariant zukunftsgerichtete Schritte, um durch eine „Symphony of Collaboration“ umweltverantwortliche Partnerschaften zu fördern und eine nachhaltigere Kunststoffwirtschaft zu schaffen.

Während Kunststoffe als eine „Erfolgsgeschichte des 20. Jahrhunderts‘ gelten, rückt heute immer mehr ihre Nachhaltigkeit in den Blickpunkt. Jedes Jahr landen rund 200 Millionen Tonnen Kunststoffabfall auf Deponien, und etwa acht Millionen Tonnen ‚entweichen‘ in unsere Weltmeere. Die „Symphony of Collaboration“ von Clariant greift die damit verbundenen Sorgen der Verbraucher auf und bekräftigt die Verantwortung von Aufsichtsbehörden, Industrie und Gesellschaft zur engeren Kooperation mit dem Ziel, Entwicklungen und Innovationen zur Reduzierung, Wiederverwertung und zum Recyceln von Kunststoffabfällen voranzutreiben.

Clariant wird auf der K 2019 mehrere gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsprojekte und die dahinter stehenden Produkte zur Entwicklung konkreter marktfähiger Lösungen vorstellen. Dazu zählt der Start einer größeren neuen, unternehmensweiten Initiative mit besonderem Fokus auf Kunststoffrecycling. Ziel dieser Initiative ist es, die aktuelle Wegwerfmentalität der Verbraucher zu ändern und eine Kreislaufwirtschaft für Altkunststoffe aus Haushalts- und Industriequellen zu fördern.

Clariant hat zu diesem Zweck drei Kernforderungen formuliert: Entwicklung recyclinggerechter Produkt- und Systemlösungen; Partnerschaften mit Akteuren des gesamten Recycling-Ökosystems, um unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und neue Lösungen zu entwickeln; und Aufbau einer breiten, diversifizierten und gemeinsamen Wissensbasis in unterschiedlichen Recyclingverfahren und deren Wertschöpfungspotenzial.

Eine der bedeutenden Partnerschaften, die bereits erste bahnbrechende Resultate geliefert hat, ist die Zusammenarbeit mit Neste, einem finnischen Ölraffinierer, der entschlossen ist, Fettresten und entsorgtem Speiseöl ein zweites Leben zu geben. Clariant hat das Potenzial zur Verwertung der aus diesen Abfällen gewonnenen, erneuerbaren Kohlenwasserstoffe untersucht. Mehr dazu wird auf der K 2019 enthüllt, einschließlich neuer Produkte für Kunststoffanwendungen, basierend auf einer zertifizierten Massebilanzierung für den Einsatz erneuerbarer Polyolefine.

Mit einem Partner, der Nahinfrarot- (NIR) Scanner herstellt, hat Clariant neue Farbmittel für das Einfärben schwarzer Kunststoffe entwickelt, die im Sortierungsprozess durch NIR-Sortiergeräte identifiziert werden können. Diese neue Produktreihe schwarzer Farbmittel kann für verschiedene Polymere (z. B. Polyolefine, PET, PA) und Anwendungen wie beispielsweise Verpackungen und E&E eingesetzt werden. Dadurch entstehen für Markeneigner und Masterbatch-Hersteller neue Möglichkeiten.

Zur Förderung gangbarer Recyclinglösungen unterstützt Clariant außerdem die verstärkte Entwicklung effektiver Monomaterialien für Konsumgüterverpackungen. Hierbei geht es vorrangig darum, die Akzeptanz von Neu-PET für Verpackungen sicherzustellen. Auf der K 2019 wird Clariant ein neues Masterbatch vorstellen, das auf den Einsatz in PET-Compounds für den Lebensmittel- und Getränkemarkt ausgerichtet ist. Der patentierte Sauerstoffabsorber basiert auf einem neuen Molekül, das die Leistungsfähigkeit bestehender Lösungen für PET zum Schutz der Haltbarkeit und des Geschmacks von Lebensmitteln übertrifft. In ersten Kundenversuchen hat das neue Masterbatch sein Potenzial als umfassender Problemlöser für Verpackungshersteller bereits erfolgreich unter Beweis gestellt.

Zur weiteren Förderung von Gemeinschaftsprojekten hebt Clariant auch sein EcoTain® Label, das inzwischen einem Portfolio von mehr als 200 Produkten mit herausragenden Nachhaltigkeitsvorteilen verliehen wurde, auf die nächste Stufe und führt EcoTain Partnerships ein. Das Konzept sieht vor, dass sich hierbei jeweils mindestens drei Partner der Wertschöpfungskette zusammentun, um konkrete Nachhaltigkeits- und Geschäftsideen umzusetzen, die den Umweltschutz und die Kreislaufwirtschaft voranbringen. Auf der K 2019 wird Clariant eine offene Einladung an Unternehmen zur aktiven Beteiligung an einem besonders anspruchsvollen Recyclingprojekt aussprechen.

Richard Haldimann, Head of Innovation Excellence & Business Incubator bei Clariant, legt besonderen Wert auf die Feststellung, dass das Unternehmen diese Partnerschaften über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg vom Hersteller bis zum Recyler fördert: „Wir bieten schon seit vielen Jahren Lösungen an, um den Einsatz von Kunststoffen zu reduzieren, ihre Lebensdauer und Wiederverwertbarkeit zu verbessern und das Recycling zu unterstützen. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass ganzheitliche Herangehensweisen auf der Ebene einzelner Unternehmen nicht zu bewältigen sind. Das Problem ist systembedingt und erfordert Zusammenarbeit.“

Die „Symphony of Collaboration“ ist somit auf den Weg gebracht. Gespräche und Projekte werden nun angestoßen, und es wird an Konzepten gearbeitet, die dazu beitragen, Kunststoffabfälle zu minimieren, Abfallströme zu steuern und die Wiederverwertung von Altkunststoffen zu fördern. Alles mit dem Ziel, dass Markeneigner und Hersteller ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen können.

Clariant ist sicher, dass die Förderung entschlossener Partnerschaften auf effektivere Weise zu optimalen Lösungen führt – um die Recyclingaufgaben von Kunden zu meistern, um die Attraktivität und die Funktionalität von Recyclaten aus Haushalts- und Industrieabfällen zu steigern, und um sicherzustellen, dass Additive, wie Pigmente oder Flammschutzmittel, weder der Recycelbarkeit oder der biologischen Abbaubarkeit noch der Akzeptanz erneuerbarer Kunststoffe im Wege stehen.

Angesichts der im Lauf der nächsten fünf Jahre in Kraft tretenden EU- und nationalen Vorschriften für Kunststoffe ist offenkundig, dass Kooperation, Innovation und Lösungen zur Bewältigung des Kunststoffmüllproblems nicht nur unerlässlich sind, sondern jetzt in Angriff genommen werden müssen.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Clariant die Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe durch nachhaltige Innovationen und Partnerschaften fördert. Unter dem Motto „Symphony of Collaboration“ lädt Clariant während der K 2019 am 17. Oktober um 08:15 Uhr auf Stand 8AJ11 (Medienfrühstück gefolgt von Pressekonferenz um 09:00 Uhr) zum Medienfrühstück gefolgt von der Pressekonferenz um 09:00 Uhr ein. Registrieren Sie Ihre Teilnahme unter www.clariant.com/K2019 oder melden Sie sich per E-Mail bei Stefanie Nehlsen an: stefanie.nehlsen@clariant.com.

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Clariant ist ein fokussiertes und innovatives Spezialchemieunternehmen mit Sitz in Muttenz bei Basel, Schweiz. Am 31. Dezember 2018 beschäftigte das Unternehmen insgesamt 17 901 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Clariant mit ihren fortgeführten Geschäftsaktivitäten einen Umsatz von 6,623 Milliarden CHF. Das Unternehmen berichtet in vier Geschäftsbereichen: Care Chemicals, Catalysis, Natural Resources und Plastics & Coatings. Die Unternehmensstrategie von Clariant beruht auf fünf Säulen: Fokus auf Innovation und F&E, Wertschöpfung bei gleichzeitiger Nachhaltigkeit, Neupositionierung des Portfolios, Intensivierung des Wachstums und Steigerung der Profitabilität.

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Im Fokus der K 2019: gemeinschaftliche Nachhaltigkeitsprojekte und die dahinterstehenden Produkte. 
(Foto: Clariant)

 

 

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